Zu "Meine Notizen" hinzufügenKörper und Geist schulen
Statistiken weisen allein mehr als 100 verschiedene chinesische Boxarten aus. Die "Waffen" sind in neun lange und neun kurze Waffengattungen wie Messer, Speere, Schwerter und Keulen eingeteilt, die zusammen die sogenannten "Achtzehn Arten der Verteidigungskunst" darstellen.
Sportarten wie Leichtathletik, Ballsport und Gewichtheben fordern den Rücktritt des Athleten um die Dreißig, aufgrund der nachlassenden physischen Kraft. Er wird oft unbewußte Verletzungen erlitten haben, die im mittleren Alter und später die Gesundheit beeinflussen werden.
Im chinesischen Kung Fu hingegen wird zwischen "äußerem" und "innerem" Kung Fu unterschieden. Im "äußeren" Kung Fu trainiert man Sehnen, Knochen und Haut, im "inneren" Kung Fu Geist, chi und den Willen. Zusätzlich zu den Übungen zur Stärkung des Körpers und der Glieder, gibt es auch ein "inneres" Training, um Körper und Seele in Einklang zu bringen, die inneren Organe zu stärken und den Kreislauf des chi oder den Fluß der Lebensenergie zu fördern. Im Verlauf von Bewegung zu Stillstand, von starr zu weich, je älter man wird, desto geschickter wird man im Kung Fu. Je vollendeter die Beherrschung des Kung Fu, desto besser wird man seine Gesundheit erhalten und ein langes, aktives Leben haben.