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Lanyu - Orchideen und fliegende Fische

Unmittelbar südlich der Grünen Insel liegt die „Orchideeninsel“, eine unvergleichliche Tropeninsel, die ihren Namen den dort in den üppigen Regenwäldern auf steilen Bergen wild wachsenden Blumen zu verdanken hat.

Sonnenuntergang auf Orchid Island

Sonnenuntergang auf Orchid Island

Die Orchideeninsel ist die Heimat der Yami, Taiwans kleinstem und zugleich urtümlichsten Ureinwohnerstamm. Die Yami sind sanftmütige Menschen, die an ihren jahrhundertealten Sitten und Bräuchen hängen. Die sechs Küstendörfer haben keine Oberhäupter. Streitigkeiten werden im allgemeinen durch Verhandeln beigelegt. In zwei Dörfern sind einige der genialen Steinhäuser der Yami erhalten. In den halb unter der Erde liegenden Häusern ist es im Sommer kühl und im Winter warm. Taifune können ihnen nichts anhaben. Die Yami betreiben kaum Ackerbau, sondern leben hauptsächlich vom Fischfang. Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Ernährung sind fliegende Fische, bei deren Fang und Zubereitung uralte Vorschriften und Tabus befolgt werden. Der wertvollste Besitz eines Yami-Mannes ist sein Boot. Die anmutigen Boote mit hochgezogenem Bug sind in reiner Handarbeit gebaut und meisterhaft mit Ornamenten verziert.

Täglich gibt es Flüge, welche die Orchideeninsel mit Taitung und Kaohsiung verbinden. Per Bus sind alle touristisch interessanten Gebiete erreichbar. Man kann sich aber auch ein Auto oder Motorrad mieten oder sogar eine Wanderung um die ganze Insel unternehmen, für die man etwa einen Tag benötigt. Zwei Hotels bieten einfache Unterkunft und Verpflegung. Herrliches Wetter und Fischen auf hoher See machen die Orchideeninsel von April bis Juni zu einem äußerst beliebten Urlaubsort.

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Reisen und Tourismus in Taiwan

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