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Geschichte und historische Sehenswürdigkeiten

Tempel auf Penghu

Tempel auf Penghu

Geschichte und historische Sehenswürdigkeiten Lange bevor Penghu während der Sung-Dynastie dem chinesischen Territorium eingegliedert wurde, haben die von der Natur geschaffenen Häfen und fischreichen Gewässer chinesische Fischer, aber auch Piraten angezogen. Penghu diente außerdem schon immer als Zwischenstopp für Auswanderer aus Festlandchina auf ihrem Weg nach Taiwan. Die Einwanderer haben ihre Spuren hinterlassen.

Die interessantesten Sehenswürdigkeiten können in einer Tagestour besucht werden. Der 1592 zu Ehren der Meeresgöttin Matsu in Makung erbaute Tempel ist Taiwans ältester Tempel und zugleich einer der schönsten überhaupt. Matzu, die Meeresgöttin und Schutzpatronin der Seefahrer und Fischer, wird bis heute Taiwan-weit und besonders auf Penghu verehrt. Der aus alter Zeit stammende „Vieräugige Brunnen“ in der Nähe des Tempels wird noch immer benutzt.

Auf der Insel Paishan spendet ein dreihundert Jahre alter Banyanbaum einem kleinen Tempelhof Schatten. Der Baum, der mit 91 Wurzeln in der Erde verankert ist, beansprucht eine Fläche von fast 200 m². Auf der Insel Hsiyu liegt das „Alte Fort“, das in der Ch’ing-Dynastie (1644-1911) erbaut wurde. Auf Ch’imei („Insel der sieben Schönheiten“) kann man das zu Ehren der sieben Frauen aus der Ming-Dynastie (1368-1644) errichtete Grabmal besichtigen, die sich lieber ertränkten als sich japanischen Piraten auszuliefern. Weitere wichtige Zeitzeugnisse sind Überreste der Stadtmauern von Magung City, das Fort Shitai auf der kleinen Insel Shiyu, viele alte Häuser und Wohnanlagen in der typischen traditionellen Architektur der festlandchinesichen Provinz Fuchian sowie Siedlungen alten Stils wie in der Jungyang Straße in Magung oder dem Dorf Jungshe auf der Insel Wangan.

Noch immer sieht man hier auch einige Häuser, die aus Korallen errichtet wurden, die es in Hülle und Fülle gab.Die Penghu-Inseln zählen außerdem die meisten Tempel ganz Taiwans. Überhaupt findet man hier noch recht ursprüngliche, oft sehr exotisch anmutende religiöse Zeremonien und Feierlichkeiten.

Der Fischfang ist noch immer die Haupteinnahmequelle der Inselbewohner, so dass man in jedem noch so kleinen Hafen immer wieder die bunten Fischerboote sieht. Oft genug werden die sandigen Böden noch mit vor den Pflug gspannten Ochsen bearbeitet. Um den kräftigen Winter- und Frühlingswind abzuhalten, sind die kleinen Felder für Erdnüsse, Süßkartoffeln und Melonen von hohen Mauern aus aufgeschichteten Korallenblöcken umgeben.

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