Zeugnisse der Vergangenheit

Die Steinformationen bei Yehliu sind ein beliebtes Fotomotiv
Die Steinformationen bei Yehliu sind ein beliebtes Fotomotiv

Die historischen Städte und das fruchtbare Umland im Norden Taiwans halten an einem gemächlicheren Lebensstil fest, was den Touristen Eindrücke von einem Alltag vermittelt, der sich über Jahrhunderte kaum verändert hat: Läden mit Kräuterarzneien und getrockneten Nahrungsmitteln, traditionelle Märkte, Bauern auf ihren Feldern oder fromme Gläubige in Tempeln.

Reisen in Taiwan geht schnell und ist unkompliziert. Busse und Züge verkehren häufig und zu fast allen Bestimmungsorten. Dies erlaubt dem Urlauber auf seinem Weg zu den zahlreichen landschaftlichen oder kulturellen Besonderheiten Taiwans eine ganze Reihe interessanter Abstecher oder Tagesausflüge.

Eine gemächliche Ausflugsfahrt von ein oder zwei Tagen zu den Sehenswürdigkeiten südlich und westlich von Taipeh erlaubt einen Abstecher nach Taichung, das seinerseits ein Ausgangspunkt zu vielen landschaftlichen und kulturellen Attraktionen in Zentral-, Ost- und Südtaiwan ist.

Kleine Ausflüge

Kleine Ausflüge

Nach einer kurzen Fahrt durch grüne Berge und fruchtbare Täler südwestlich von Yingge und Sanhsia stößt man auf weitere interessante Orte. Hinter dem Städtchen Dahsi mit seiner Architektur der Jahrhundertwende Tzuhu, („Gnadensee“), die letzte Ruhestätte des verstorbenen Präsidenten Chiang Kai-shek. Ein beschaulicher Spazierweg führt durch Bambuswälder, vorbei an einem stillen See und dann weiter zur

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Blick auf die Tempel am Löwenkopfberg

Der Löwenkopfberg

Buddhistische Tempel, Schreine und Klöster liegen auf dem grünen Löwenkopfberg dicht zusammengedrängt und schaffen eine Atmosphäre wie im alten China. Viele der Tempel befinden sich in kleinen Höhlen, die in den Hängen in großer Zahl anzutreffen sind. Einige Tempel stellen gegen ein kleinen Entgelt vegetarische Mahlzeiten und einfache Unterkünfte zur Verfügung. Von dem alten steinernen

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Sanhsia

Sanhsia: Tempelbaukunst

Sanhsia, etwa 22 Kilometer von Taipeh und von Yingge aus nur einen Katzensprung entfernt, ist für seinen Tsu-shih-Tempel („Tempel des göttlichen Urahns“) bekannt, eines der schönsten Beispiele der Welt für zeitgenössische chinesische Tempelbaukunst. Der im Jahr 1770 erbaute Tempel war Ende des Zweiten Weltkriegs nur noch ein Trümmerhaufen. Die Restaurierungsarbeiten sind noch immer nicht abgeschlossen.

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Taiwans Nordküste

Taiwans Nordküste

Einer der beliebtesten Tagesausflüge für Touristen führt an Taiwans wunderschöner Nordküste entlang, wohin man von Taipeh aus über drei Hauptrouten gelangen kann. Die erste verläuft östlich der Stadt Tanshui an der Küste entlang, vorbei an bunten Fischerdörfern, Tempeln, malerischen Stränden, bewaldeten Halbinseln und bizarren Gesteinsformationen, die hier und dort aus der See ragen. Eine andere

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Yingge: Töpferparadies

Yingge: Töpferparadies

Eine kurze Fahrt durch die üppig grüne Umgebung südwestlich von Taipeh bringt Sie zu einer kleinen Stadt, in der handbemalte Reproduktionen eleganter Vasen im Stil der Ming- und Ch’ing-Zeit hergestellt werden, wie sie schon die Paläste in Peking zierten. Yingge ist Taiwans Zentrum der Töpferkunst. Die engen Straßen der Stadt sind gesäumt mit Geschäften, die

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