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Die Stadt

Tainan bei Nacht

Tainan bei Nacht

Die gemächliche Atmosphäre einer ländlichen Kleinstadt, in der Kraftfahrzeuge mit Fahrrädern und gelegentlich auch Ochsenkarren konkurrieren, ist erstaunlich für eine Großstadt. Tainan ist nicht nur die viertgrößte Stadt Taiwans, sondern auch die älteste. Bei aller Modernität ist die Vergangenheit hier noch überall lebendig: Tore, Gedenkbögen und Überreste von mehr als 300 Jahre alten Forts und Tempeln, bezeugen Taiwans Geschichte, Erbe und innige Verbundenheit mit Tausenden von Jahren chinesischer Kultur.

Einige der mehr als dreihundert Tempel Tainans zählen zu den am besten erhaltenen Beispielen traditioneller chinesischer Kultur in Taiwan. Bedeutende Tempel sind unter anderem der Konfuzius-Tempel in der Nanmen Straße aus dem Jahre 1665, der Kuanti-Tempel in der Yungfu Straße, in dem Beamte der Ching-Dynastie feierliche Riten zu Ehren des Kriegsgottes abhielten, der benachbarte „Tempel der großen Himmelskaiserin“, von dem es heißt, er habe die schönsten Tempelschnitzereien in ganz Taiwan, sodann der Wufei-Tempel in der Wufei Straße, der den fünf Konkubinen gewidmet ist, die lieber mit ihrem Prinzen sterben wollten und Selbstmord begingen als sich der neuen Ch’ing-Dynastie zu ergeben und schließlich an der Kaishan Straße der Schrein des Koxinga, eines Getreuen der Ming-Dynastie, der im Jahre 1661 die Holländer von Taiwan vertrieb.

Die beiden neueren Tempel am „Hirschohrtor“ sind einmal der Matsu-Tempel mit seinem tausend Jahre alten Bildnis der Göttin, das Koxinga nach Taiwan brachte und zum anderen der „Tempel der heiligen Mutter“, ein eindrucksvoller Gebäudekomplex, der von den besten Künstlern Taiwans geschaffen wurde.

Links:
Website von Tainan City Guide (engl.)

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