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Weitere Tempel

Wenn Sie Taipeh erkunden werden Sie immer wieder auf den ein oder anderen Tempel stoßen. Natürlich ist jeder Tempel einen kleinen Besuch wert, aber da man auch im Urlaub nur begrenzt Zeit zur Verfügung hat, sollte man auch hier Prioritäten setzen. Hier noch einmal die schönsten Tempel Taipehs auf einen Blick:

Chingshan-Tempel
Der ungewöhnliche Anblick eines Tempels, der zwischen den geschäftigen Straßen eingekeilt ist, ist höchst interessant. Nach dem Eintritt in den Tempel wird man sofort von den großartigen Schnitzereien der Balken und der Wandgemälde angezogen.

Manka-Viertel, 218 Kueiyang St., Sec. 2

Chingshui-Tempel
Der göttliche Ahnherr Chingshui, der in diesem Tempel verehrt wird, ist eine Vergötterung des hochrangigen Mönches Chen Chao-ying aus der Sung-Dynastie. Er wird für die Bereitstellung von medizinischer Versorgung und das Beten um Regen während Trockenheit verehrt.
Die lange Geschichte des Chingshui-Tempels spiegelt sich in seiner Dekoration wider. Wenn Sie den Tempel betreten, werden sie vor der vorderen Eingangstür im vorderen Innenhof von einem Paar großer Drachensäulen begrüßt. Von Interesse sind auch die Einschritten auf den Balken, Steinwänden und Drachensäulen aus der Ching-Dynastie.

Manka-Viertel, 81 Kuanting Road

Hsiahai-Stadtgott-Tempel
Der Tempel ist nicht besonders groß, aber gewöhnlich voll mit Gläubigen; er ist nie erweitert worden und hat sein originales Erscheinungsbild seit mehr als hundert Jahren bewahrt. Im Inneren sind viele Statuen von Gottheiten auf Stufen aneinandergereiht. In der zentralen Nische steht der Stadtgott, eine lokale Gottheit, die über die Bewohner dieses Viertels wacht und sie beschützt. Er hält die guten und die bösen Taten der Sterblichen fest, und behält die Bewegungen der Seelen und Dämonen auch in der Unterwelt im Auge. Diese Fähigkeiten des Gottes spornen die Gläubigen zu gutem Verhalten an, und die Angst von Bestrafung hält sie von bösem Handeln ab.
Der Geburtstag des Hsiahai-Stadtgottes wird am 13. Tag des fünften Mondmonats (26. Juni 1999; 14 Juni 2000; 28. July 2001) gefeiert. An diesem Tag organisieren seine Anhänger alle möglichen Prozessionen und Zeremonien um die anwesenden Götter zu grüßen und um dem Stadtgott für seine göttliche Hilfe zu danken. Dies ist die größte und ausgelassenste Tempelfeierlichkeit in Taipei.

Tataocheng-Viertel, 61 Tihua Street, Sec. 1

Chihnan-Tempel
Bekannt ist der Tempel auch als „Tempel der tausend Stufen“. So verspricht auch ein altes Sprichwort: „Lebe zwanzig Sekunden länger für jede Stufe, die du erklimmst“.
Der Chihnan-Tempel befindet sich auf dem Affenberg. Erreichbar ist er entweder zu Fuß über 1.200 Stufen oder aber über eine gepflasterte Straße. Die Steinstufen sind einen Gang wert, denn sie werden von schönen Steinpfosten mit Laternen flankiert, die Gläubige während der japanischen Besetzung (1895-1945) gestiftet haben.

109 Minchuan East Road, Sec. 2

Kuantu-Tempel
Dieser 1661 erbaute Tempel ist der älteste Matsu-Tempel in Nordtaiwan. Sein ursprünglicher Name war „Lingshan-Tempel“, da er auf der Spitze des Ling-Bergs liegt. Einer Legende nach starben 1895 in einer Nacht plötzlich drei alte Banyan-Bäume ab, die vor dem Eingang des Tempels standen. Bewohner dieser Gegend glaubten, dass Matsu ihnen eine Warnung vor einer Katastrophe zukommen lassen wollte. Tatsächlich wurde dieses Gebiet kurz darauf von den Japanern besetzt.
Steinlöwen, Säulen mit Drachendekor und Wandskulpturen schmücken den Tempel. Die Dachsparren und -balken sind wunderschön geschnitzt und bemalt. Auf dem Hauptaltar befindet sich eine Matsu-Statue, deren milder Gesichtsausdruck im scharfen Kontrast zu den grimmigen Gesichtern der Wächter an ihrer Seite steht. Der Legende nach sehen ihre Augen tausend Meilen weit und ihre Ohren hören, was ihnen der Wind erzählt.

Chihhsing Strasse 363

Shantao-Tempel
Die Japaner führten während ihrer fünfzigjährigen Besetzung einige Buddhismus-Schulen nach Taiwan ein. Der Shantao-Tempel wurde 1935 von der „Schule Reines Land“ errichtet. Heute ist er der größte der sieben prominenten buddhistischen Tempel in Taipeh.
Das Erscheinungsbild des Tempels ist eher schlicht, die Atmosphäre im Inneren still und würdevoll. 1986 wurde die nebenstehende achtstöckigen Pagode eingeweiht. Vier Stockwerke dienen zur Aufbewahrung von Büchern und Schriften, vier weitere der Ausstellung von Arbeiten buddhistischer Kunst, die bis in die Periode der Sechs Dynastien zurückreichen. Besonders bemerkenswert und von großem historischem Wert ist eine Schnitzerei von Kuanyin, Göttin der Barmherzigkeit, die in der Sung-Dynastie angefertigt wurde.
Die Ausstellungsräume des Tempels sind täglich außer montags 9°°h bis 17°°h geöffnet.

23 Chunghsiao-Ost-Strasse, Sec. 1

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