Zentrum für Kunst und Kunsthandwerk

Unmittelbar hinter Changhua, auf halbem Weg die Westküste hinunter, liegt das idyllische alte Städtchen Lukang („Hirschhafen“), einer der in historischer und kultureller Hinsicht bedeutendsten Orte Taiwans. Nachkommen der Handwerker und Künstler, die vor 300 Jahren in der wirtschaftlichen Glanzzeit Lukangs zum Bau der prächtigen Häuser und Tempel hergeholt wurden, haben Lukang in das Zentrum für Kunst und Kunsthandwerk verwandelt. Dies zeigt sich deutlich beim alljährlich stattfindenden Fest der Volkskünste.


Kunsthandwerk findet man in Lukang

Tempel der Himmelskaiserin in Lukang

Kunstvoll gestaltete Tempel

Wahrscheinlich gibt es in ganz Taiwan keinen anderen Ort vergleichbarer Größe, der mehr Tempel als Lukang hat. In engen Gassen liegen Tempel versteckt, von denen zwei besonders hervorzuheben sind: Der Tempel zu Ehren Matsus, der sogenannte „Palast der Kaiserin des Himmels“, ist einer der eindrucksvollsten Matsu-Tempel Taiwans. Der prunkvolle Lungshan-Tempel zu Ehren von Kuan Yin, der Göttin der Barmherzigkeit, ist im klassischen Stil der Sung-Zeit erbaut und zählt zu den ältesten Tempeln der Insel. Die meisterhaft gearbeiteten Holzdecken und steinernen Drachenpfeiler verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Museum für Volkskünste

Das Museum für Volkskünste in Lukang beherbergt eine faszinierende Sammlung von Kunstwerken aus der Ming- und Ch’ing-Zeit: alte Fotos, Lackwaren, Porzellan, Steinarbeiten, Stickereien, Musikinstrumente und andere Gegenstände. Die Architektur des Museumsgebäudes selbst, eine originelle Mischung aus fernöstlichem und westlichen Stil, ist gleichfalls interessant und sehenswert.


Ein Fischer auf der Suche nach Austern

Folgt man der Küste weiter hinunter gelangt man nach Taihsi, wo noch Büffel die Reisfelder pflügen, Ochsenkarren die Straßen füllen und Fischer auf einfachen Flößen Austern und Muscheln suchen.

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