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Dihua Street und Dadaocheng

Buntes Treiben in der Dihua-Street

Buntes Treiben in der Dihua-Street

Vom Hsiahai-Stadtgott-Tempel aus gehen Sie in nördlicher Richtung die Dihua-Straße entlang. Der nördlich der Yungchang-Straße gelegene Abschnitt der Dihua-Straße ist Taipehs am besten erhaltendste, historisch bedeutungsvollste alte Straße.

Für mehr als hundert Jahre war die Dihua-Straße der größte Groß- und Einzelhandelsmarkt der Stadt: Unterschiedlichste Waren wie Trocken- oder Dosenlebensmittel vom Land und vom Meer, Baumpilze, getrockneter Fisch oder Tintenfisch konnten hier ebenso gekauft werden wie chinesische Medizin und Textilien.

Ein Bummel über die Dihua-Straße, in der es viele in europäischen Stil gebaute Häuser gibt, bietet einen Einblick in traditionelle chinesische Gewerbe wie Läden mit Bambusartikeln, Reismühlen, Weihräucherstäbchen- und Laternengeschäfte. Im bunten Treiben der Straße können Sie Delikatessen probieren und gerade bei Textilien eine guten Kauf machen. Gerade vor dem chinesischen Neujahrsfest werden sie Massen von Menschen sehen, die sich in der Dihua-Straße drängen, um ihre Einkäufe für die Feierlichkeiten zu erledigen.

Eine weitere in der Nähe gelegene Sehenswürdigkeit ist die Tachiao-Kirche in der Dihua-Straße Abschnitt 2, Nr. 67. Dies war ursprünglich der Standort der Fanghsi-Kirche. Diese war im Juni 1875 von Dr. George Mackay gegründet worden. Teile des Gebäudes sind immer noch im Originalzustand erhalten.

Tempel in Dadaocheng

Tempel in Dadaocheng

Dadaocheng Viertel
Tataocheng ist der heutige Tatung-Bezirk: Ein urbanes Gebiet, das nach Manka zu florieren begann und einer der ältesten Stadtteile Taipeis.

Sich auf der Flucht befindende Einwanderer, die 1823 bei einer bewaffneten Auseinandersetzung in Manka geschlagen worden waren, ließen sich in diesem Gebiet nieder. Die Tihua-Straße wurde zum kommerziellen Knotenpunkt und das Hafenviertel am Tamsui-Fluß diente als Verladezentrum.

Beamte der Ching-Dynastie öffneten Tataocheng zum Handelshafen. Ausländische Kaufleute strömten in der Folge an diesen Ort und Teehäuser wurden eröffnet. Die Entwicklung dieses Gebiets wurde durch die sich mehr und mehr verstärkende Verschlickung des Tamsui-Flusses in Manka vorangetrieben. Ende des 19. Jahunderts hatte der blühende Handel Tataochengs den in Manka überholt.

Auch wenn Tataocheng’s Glanzzeiten heute vergangen sind, gibt es noch Überreste aus den ruhmreichen vergangenen Tagen.

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