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Dont's

Am Tisch:
Die Schale mit Reis wird zum Mund geführt und nicht umgekehrt. Nach dem Essen werden die Stäbchen auf die Ablage oder auf den Tisch gelegt, aber nicht parallel nebeneinander über das Schälchen. Nicht mit dem Stäbchenende, das Sie in den Mund stecken, von gemeinsamen Platten nehmen (es sei denn, die anderen tun dies auch). Wer das letzte Stückchen von der Platte nimmt, hat anscheinend noch Hunger. Stochern Sie nicht mit den Stäbchen im Essen herum.

Begrüßung:
Eine leichte Verbeugung oder Händeschütteln bei der Begrüßung oder zum Abschied sind üblich, vermeiden Sie aber einen zu festen Händedruck. Obwohl das Küsschen geben auf die Wangen bei jungen Leuten immer mehr in Mode kommt, ist es unter sehr engen Freunden nicht üblich, sich zu umarmen oder zu küssen. Wenn Sie unsicher sind, warten Sie einfach ab, wie Sie begrüßt werden – und machen es dann genauso!

Essgewohnheiten:
Stecken Sie die Stäbchen beim Essen nicht aufrecht in den Reis. Dies gilt als schlechtes Omen.

Im Tempel:
Sich ruhig im Tempel verhalten und nicht laut sprechen.

Naseputzen:
Lautes Naseputzen ist verpönt. Mit dem Einsatz von Taschentüchern eher sparsam umgehen und nach Benutzung diese möglichst dezent verschwinden lassen. Putzen Sie sich beim Essen nicht die Nase.

Schenkungen:
Schenken Sie keine Uhren (Gleichklang des Wortlauts im Chinesischen mit „Tod“).

Unerwünschte Geste:
Nicht auf Leute deuten. Es gilt als unhöflich.

Dos

Anrede:
Im Chinesischen wird zuerst der Nachname, dann der Vorname genannt. Zum Beispiel ist bei Ho Ten Yi das „Ho“ der Familienname und „Ten Yi“ der Vorname.

Beliebte Farben:
Beliebt sind die Farben Rot, auch Gelb, aber nicht Weiß.

Erscheinungsbild:
Treten Sie bescheiden auf. Achten Sie auf eine ruhige Körpersprache. Ausladende Gesten, starke Mimik und eine laute Stimme wirken oftmals befremdlich.

Gastgeschenke:
Typische Gastgeschenke sind Obst, Gebäck, Kuchen, auch Blumen. Typisches aus der Heimat ist natürlich immer willkommen. Früher hat man Geschenke nie vor dem Schenkenden geöffnet. Diese Sitte wird unter jungen Leuten nicht mehr sehr streng beachtet.

Zu Besuch:
Bevor man eine Wohnung betritt, zieht man die Straßenschuhe aus.

Trinkgeld

Trinkgelder sind in Taiwan unüblich. In Restaurants und Hotels werden zehn Prozent Trinkgeld plus fünf Prozent Mehrwertsteuer automatisch auf die Rechnung gesetzt. Nur den Gepäckträgern gibt man gewöhnlich 50 NT$ pro Gepäckstück.

Hinweise für Geschäftsreisende

Allgemein
In Taiwan basiert geschäftlicher Erfolg auf langfristigen Beziehungen (Kuanhsi), Austausch von Gefälligkeiten (Jenching) und nicht zuletzt der Wahrung des Gesichts (Mientzu). Wichtig ist deshalb die regelmäßige Pflege der Kontakte mit den Geschäftspartnern. Dazu gehören Besuche, Gespräche, kleine Geschenke und Briefkontakte.

Arbeitsessen
In Taiwan werden gute Kontakte nicht nur im Büro, sondern auch bei Arbeitsessen gepflegt. Das Essen dient dabei in erster Linie dazu, die gemeinsame Vertrauensbasis zu festigen. Auch hier ist es höflicher und erfolgsversprechender, nicht sofort zum Kern des Gesprächs zu kommen.

Visitenkarten
Ohne Visitenkarten geht es nicht, sie sind ein absolutes Muss. Am besten lassen Sie sich vor Ort eine zweisprachige Visitenkarte anfertigen (eine Seite englisch, eine chinesisch). Visitenkarten werden immer beim ersten Kontakt übergeben. Am besten ist es, sie mit beiden Händen und einer leichten Verbeugung zu überreichen.
Es gilt als unhöflich, die erhaltene Karte ohne weitere Beachtung einzustecken.

Verhandlungen
Ein klares „Nein“ kann in Europa sehr positiv aufgenommen werden, im chinesisch geprägten Taiwan gilt es als unausgesprochen unhöflich. Besser ist, seine Skepsis mit einer Umschreibung – zum Beispiel mit: „das ist nicht einfach“ – zum Ausdruck zu bringen.
Je beiläufiger ein Gespräch beginnt, desto besser kann man die Reaktionen seines Gegenübers und dessen Wünsche und Vorstellungen kennen lernen. Ein Lächeln kann nie schaden. Zuviel Blickkontakt sollten Sie meiden, da es meist als unangenehm und aufdringlich empfunden wird.

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Reisen und Tourismus in Taiwan

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